Die Hitparade im ZDF / Die ZDF-Hitparade Die Interpreten kamen vorwiegend aus dem Bereich des deutschen Schlagers. Gegen Ende der 1960er Jahre galt die Schlagermusik im Wettbewerb mit anderen musikalischen Trends jener Zeit, wie z. B. der Beatmusik bereits als eher konservativ.
Durch die Hitparade wurden einige Neuerungen für Musiksendungen im Fernsehen eingeführt, die dazu beitrugen, der Schlagermusik in den 1970er Jahren noch einmal eine ungeahnte Popularität über die Generationen hinweg zu geben. Zu diesen Neuerungen gehörte zum Beispiel das Studiodesign. Dieses war bei anderen zeitgenössischen Sendungen, wie etwa den Deutschen Schlager-Festspielen, noch stark am Theater orientiert, so dass es eine deutliche Distanz zwischen Vortragenden und Publikum gab. Bei der Hitparade wurde dagegen ein für die damalige Zeit sehr modernes, sachlich-funktionelles Design eingeführt, bei dem auf Vorhänge und andere theaterhafte Requisiten komplett verzichtet wurde.
Dabei waren die Zuschauertribünen im Karrée um die Bühne herum angeordnet, so dass das Publikum in geringem Abstand zu den Interpreten saß. Nicht selten saß der Sänger oder die Sängerin zu Beginn eines Liedes selbst mitten im Publikum, um dann aufzustehen und sich (singend) zur Bühne zu begeben. Ebenfalls neu war die Regel, live (zu einem Halb-Playback) zu singen. Gegen Ende des jeweiligen Titels wurde dann die Autogrammadresse des Interpreten eingeblendet.
Der Verlauf der Sendung bestand aus der Vorstellung neuer Titel sowie der drei Titel, die aus der letzten Sendung die meisten Stimmen erhalten hatten. Ein Titel durfte sich maximal zweimal platzieren, dann schied er aus, damit die Hitparade stets auf einem aktuellen Stand blieb. Die Auswahl der Interpreten für die Neuvorstellungen erfolgte durch eine unabhängige Jury, um Einflüsse durch Interessenten zu vermeiden.
Im Laufe der Jahre änderte sich das Muster der Sendung. Nicht mehr nur die Vertreter des deutschen Schlagers nahmen an der Show teil. Die Hitparade öffnete sich Ende der 1970er Jahre auch anderen Genres der deutschsprachigen Unterhaltungsmusik. Als wenig später die Neue Deutsche Welle populär wurde, schafften es deren Vertreter nicht nur in die ZDF-Hitparade, sondern auch auf die ersten Plätze, und machten die Show für ein erweitertes Publikum interessant. Die Band Trio nutzte beispielsweise die Bedingung des Live-Singens für spontane Aktionen wie Anspielungen auf Dieter Thomas Heck. Auch andere Musiker, die etwas aus dem Schema fielen, wie zum Beispiel Gottlieb Wendehals, Klaus und Klaus, Frl. Menke (trotz Verbotes während ihres Titels Traumboy einen Hochzeitsschleier zu tragen, steckte sie ihn sich während der Live-Sendung entgegen den Anweisungen des Regisseurs an) oder Haindling hinterließen auf ihre Art bleibende Eindrücke.
Gerade zu dieser Zeit stieg jedoch auch die Zahl prominenter Bands oder Interpreten deutschsprachiger Lieder, die es nicht mehr für nötig befanden, in der zunehmend als spießig angesehenen Hitparade aufzutreten. Beispiele hierfür waren Bands wie Ideal oder auch DAF. Die Hitparade verlor dadurch in den 1980er Jahren den Status, den sie in den 1970er Jahren noch besaß. Auch verloren in diesen Jahren, insbesondere nach dem Abschwung der Neuen Deutschen Welle, deutschsprachige Lieder generell Marktanteile. Auf diese Entwicklungen versuchte der Nachfolger von Dieter Thomas Heck, Viktor Worms, durch Änderungen am Konzept der Sendung zu reagieren.
Die Abstimmung durch die Zuschauer erfolgte in der Anfangszeit einfach per Postkarte. Doch bald stellte sich heraus, dass dieses System zu manipulativ war (so verschickten z. B. einige Interpreten frankierte Postkarten für die Stimmabgabe an ihre Fans und Fanclubs, um eine Platzierung in der Hitparade zu erreichen). Von da an konnten die Zuschauer per Postkarte von der Hitparaden-Redaktion eine Stimmkarte anfordern. Hatte man die erhalten, konnte man nur damit seine Stimme für einen Interpreten abgeben. 1982 wurde die Abstimmung per Stimmkarte abgeschafft und mit dem Einsatz des TEDs begonnen. Dieses computerisierte System erlaubte, dass der Sieger noch während der laufenden Sendung bekannt gegeben werden konnte. Die ZDF-Hitparade, war in den 70ern quasi die erste Instanz in Sachen Schlagermusik im deutschen Fernsehen.
Dieter Thomas Heck Erster Moderator war Dieter Thomas Heck, der die Sendung gemeinsam mit Truck Branss entwickelte. Heck war ein leidenschaftlicher Anhänger des Deutschen Schlagers und moderierte schon vor dem Start der ZDF-Hitparade beim Saarländischen Rundfunk in Saarbrücken "Die Deutsche Schlagerparade" der Europawelle Saar, eine Hörfunk-Hörerhitparade mit ausschließlich deutschsprachigen Titeln. Auch in der ZDF-Sendung sangen verschiedene Interpreten ihre aktuellen Titel. Die Zuschauer konnten per Postkarte ihren Favoriten wählen, der in der Folgesendung erneut auftreten durfte. Zweimal nacheinander durfte sich der Interpret mit seinem Lied platzieren. Dann war er „dreimal dabei“ und schied damit aus.
Beinahe rituellen Charakter bekam der von Heck am Ende einer Sendung gesprochene (und nicht im Bild gezeigte) Abspann, in dem er in sehr hohem Sprechtempo die an der Produktion Beteiligten und deren Funktionen vorlas.
Nach 16 Jahren gab Heck die Sendung an seinen ersten Nachfolger ab: Am 15. Dezember 1984 wurde die letzte Monatsausgabe von ihm moderiert und im Januar 1985 die letzte Jahreshitparade (Hits des Jahres '84).
Die neue Hitparade Bei der neuen deutschen Hitparade handelt es sich um eine von Studio D4 produzierte Sendung, bei der es sich laut Eigenwerbung um eine Wiederauflage der alten ZDF-Hitparade handeln soll. Ausgestrahlt wird sie in unregelmäßigen Abständen auf RTL II am Wochenende um 20:15 Uhr. Auftreten dürfen nur Interpreten mit deutschen Liedern.
Der Deutsche Schlager Der Deutsche Schlager hatte seine Glanzzeit in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren. Mitte der 1960er begann die Bedeutung des Schlagers zurückzugehen. Betrachtet man sowohl die Verkaufszahlen als auch die Hitparaden der einzelnen Sender, stellt man fest, dass sich der Anteil der deutschen Schlager gegen Ende der 1960er Jahre der unteren Grenze näherte. Wurden 1962 noch fast alle Nummer-1-Hits auf Deutsch gesungen, sank der Anteil 1966 bereits auf 50 % und Ende des Jahrzehnts lag er gerade mal bei fünf bis zehn Prozent. Die Beatmusik, der Rock und der Pop eroberten den deutschen Schlagermarkt und die zuvor gefeierten Interpreten fristeten ein Nischendasein. Für einige wenige sollte der Schlager dennoch das Sprungbrett ihres Lebens werden und selbst in dieser Zeit wurden einige große Hits geboren. Drafi Deutscher wurde in den 1960ern bei einer Talentshow entdeckt und konnte neben vielen anderen Liedern mit guten Chartplatzierungen auch drei Nr.-1-Hits setzen („Shake Hands“, „Heute mal ich dein Bild“ und den absoluten Dauerbrenner „Marmor, Stein und Eisen bricht“).
Doch in den 1970ern blühte der Schlager nochmals auf, was auch auf die zunehmende Verbreitung von Fernsehgeräten (Olympische Spiele München 1972; Fußball-Weltmeisterschaft 1974) und damit einhergehenden einschlägigen Musiksendungen zurückzuführen war. Die ZDF-Hitparade, in den 70ern quasi die erste Instanz in Sachen Schlagermusik im Fernsehen, präsentierte monatlich alte und neue Interpreten und Lieder. Mit dabei waren oft Michael Holm („Mendocino“, „Tränen lügen nicht“, „Barfuß im Regen“, „Lucille“), Udo Jürgens („Aber bitte mit Sahne“ und „Mit 66 Jahren“) mit seinen zahlreichen Hits oder seine Namensvetterin Andrea Jürgens („Und dabei liebe ich euch beide“), eine aus Sicht der Musikindustrie „hoffnungsvolle Vertreterin“ der ganz jungen Nachwuchsschlagersängerinnen. Aber auch Peter Maffay („Du“), Chris Roberts („Du kannst nicht immer 17 sein“), Cindy & Bert („Immer wieder sonntags“), Bernd Clüver („Der Junge mit der Mundharmonika“), Jürgen Marcus („Ein Lied zieht hinaus in die Welt“) oder Katja Ebstein („Es war einmal ein Jäger“, „Theater“) gehörten zu den „Dauerbrennern“ der deutschen Schlagerszene.
Gerade in den 70ern war die Anzahl der Schlager-One-Hit-Wonders enorm hoch. Auch wenn die von Media Control wöchentlich ermittelte Top-10 der meistverkauften Titel in Deutschland immer häufiger englischsprachige Songs auf den vorderen Plätzen ermittelte, schien der Schlager doch eine sichere Position im Musikgeschmack der Deutschen einzunehmen. Die ab 1971 von Ilja Richter im ZDF moderierte Sendung „Disco“ griff daher anfänglich auf einen Mix aus nationalen und internationalen Sängern zurück. Doch die aufkommende Disco-Welle sorgte auch in Deutschland für einen veränderten Musikgeschmack. Die Schlagersänger nahmen sich teilweise der neuen und vor allem schnelleren Rhythmen an und versuchten, diese auf das Konzept der Schlagermusik zu übertragen. Hierbei blieb allerdings auch der Aufwand auf der Strecke, der bis dahin in die Schlagerproduktion gesteckt worden war. Wurden früher noch ausgefeilte Arrangements geschrieben und mit einer Studio-Combo – oft auch noch mit Hintergrundchor – eingespielt (z. B. „Dann schon eher der Piano-Player“ von France Gall), so übernahm mehr und mehr ein einfacher Synthesizer die komplette Begleitung des Interpreten. Dadurch verloren die einzelnen Titel ihre besondere Unverwechselbarkeit zugunsten einer schnellen und preisgünstigen Produktion.
Ab Anfang der 80er setzte die so genannte Neue Deutsche Welle (NDW) ein, die mit dem Begriff Schlager nur sehr wenig gemeinsam hatte. Immer mehr Schlager wurden aus der Media-Control-Hitparade zu Gunsten der NDW-Songs verdrängt. Und so teilten sich bald englische Songs und NDW-Lieder die Hitparaden. Der Schlager rutschte in den Hitparaden ab, und auch im Radio wurden immer weniger Schlager gespielt, so dass er bald ein Randdasein fristete. Um ihn zu „retten“, versuchten sowohl die betroffenen Interpreten als auch die Musikindustrie ihn in den zahlreichen Sendungen der Volksmusik neu zu positionieren.
In den 1990er Jahren gab es in Deutschland, ausgelöst durch neue „alte Modetrends“, also Kleidung und Accessoires der 70er Jahre, ein Schlager-Revival, z. B. durch Guildo Horn, Dieter Thomas Kuhn oder Petra Perle. Ferner hatten dann – die umpositionierten – eher volkstümlichen Schlager große Erfolge zu verzeichnen. 1997 wurde erstmals in Deutschland eine Formathitparade für Titel dieses Genres eingeführt. Die „Deutschen Schlager Charts“ erschienen in ihrer ersten Ausgabe im November 1997 mit Unterstützung von Uwe Hübner (damals Moderator der ZDF-Hitparade). Hier fanden sich Titel des Schlager-Revivals, „klassische Schlager“ sowie deutschsprachige Popnummern unter einem Dach vereint. Die Schlagercharts gehören mittlerweile zu Media Control, wo sie als reine Verkaufscharts geführt werden.
Die Hits des Deutschen Schlagers wurden bzw. werden z. T. im Zuge des Retro-Trends immer noch verstärkt im Radio oder Fernsehen gespielt. Die Klassiker aus den 70er und 80er Jahren ziehen nach wie vor viele meist junge Menschen an, sei es auf dem Schlagermove in Hamburg oder in eingetragenen Schlagervereinen wie beispielsweise in Essen oder Offenburg. Die ZDF-Hitparade wurde dennoch im Dezember 2000 eingestellt.
Heute haben es sich einige deutsche Internetradiosender erfolgreich zur Aufgabe gemacht, ausschließlich für die Schlagerfans zu senden.
Roy Black Gerhard Höllerich wurde als ältester Sohn des Kaufmanns Georg Höllerich (1918–1990) und dessen Frau Elisabeth am 25. Januar 1943 in Straßberg bei Augsburg geboren. Er besuchte in seinem Geburtsort die Volksschule und später das Holbein-Gymnasium Augsburg und wollte Biologie studieren, entschied sich dann aber aus finanziellen Gründen für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre.
Erstmals öffentlich sang Höllerich im Fasching 1963 in der Band The Honky Tonks, die in der Augsburger Kneipe Charlys Affenstall auftraten. Am 14. September 1963 gründete er mit den Musikern Günter Ortmann, Dieter Schwedes, Peter Schwedes, Helmut Exenberger und Dieter Sirch die Rock-’n’-Roll-Band Roy Black and his Cannons. Sein Pseudonym „Roy Black“ verweist zum einen auf sein schwarzes Haar, das ihm den Spitznamen „Blacky“ eintrug, und zum anderen auf sein Idol, den amerikanischen Sänger Roy Orbison, dem er den Vornamen entlieh.
„Roy Black and his Cannons“ hatten ihren ersten offiziellen Auftritt, laut der Roy-Black-Chronik von Manfred Langner und Arno Loeb, am 6. Dezember 1963 im Augsburger Tanz-Club Femina, was eine abgebildete Anzeige aus der Augsburger Allgemeinen belegt. Sie spielten aber auch als Cover-Band mit Liedern von Presley bis zu den Beatles in den drei großen US-Kasernen von Augsburg. Am 16. Juni 1964 gewannen Roy Black and his Cannons einen Talentwettbewerb bei einem Schülerball im Augsburger Moritzsaal. Von diesem Auftritt der Cannons erfuhr der Polydor-Produzent Hans Bertram durch einen TV-Bericht im BR, als er gerade in München weilte, und schrieb dann von Köln aus an die Schule von Roy Black (Holbein-Gymnasium), um mit Gerhard Höllerich Kontakt zu bekommen, was das Originalschreiben im Besitz des Roy-Black-Biografen Arno Loeb belegt. Am 25. August 1964 wird aus Gerd Höllerich „Roy Black“, und am 1. September 1964 erhält er einen Plattenvertrag.
Roy Black brach sein Studium der Betriebswirtschaftslehre in München ab, um sich auf die Musik zu konzentrieren. Die beiden ersten Singles von Roy Black and his Cannons (aufgenommen im Sommer 1964) hießen Sweet Baby mein und Darling my Love. Erstere wurde ein kleiner Achtungserfolg, nicht zuletzt durch den Einsatz eines Augsburger Automatenaufstellers, der für kurze Zeit Roy Blacks Tourmanager wurde. Die zweite Single war kein Erfolg. Die dritte Single Du bist nicht allein, die Black ohne The Cannons sang, war kommerziell erfolgreicher. Diese Soloaufnahme erreichte im Winter 1965 die Top Ten der deutschen Hitparaden. Hinter den Rolling Stones mit Satisfaction, den Byrds mit Mr. Tambourine Man und den Rainbows mit Balla Balla kam sie bis auf Platz vier. Der Autor Arno Löb ist der Meinung, dass besonders Elisabeth Bertram, die Ehefrau des Produzenten, die bei Radio Luxemburg großen Einfluss auf das Programm hatte und die Platten ihres Mannes einsetzen ließ, die Karriere von Roy Black beeinflusst hat.
Mit dem Lied Ganz in Weiß nach dem Text von Kurt Hertha und der Musik von Rolf Arland wurde Black im Frühjahr 1966 schließlich zum Schlager-Star in Deutschland. Rund 2,5 Millionen Singles wurden verkauft. 1966 erschien unter dem schlichten Titel Roy Black das erste Musikalbum des Künstlers. Im Jahr 1967 wirkte Roy Black erstmals in einem Musikfilm mit: Das Paradies der flotten Sünder, produziert von Carl Spiehs mit Hans-Jürgen Bäumler, Willy Millowitsch, Ralf Wolter und Lou van Burg. Der Film lief im Frühjahr 1968 in den Kinos an. Seine erste Hauptrolle erhielt Black in Immer Ärger mit den Paukern, der im Herbst 1968 auf die Leinwand kam. Black zur Seite stand Uschi Glas. Auch in Hilfe, ich liebe Zwillinge!, Hochwürden drückt ein Auge zu, Wer zuletzt lacht, lacht am besten und Wenn mein Schätzchen auf die Pauke haut spielten sie zusammen.
Bis 1969 erreichten alle Singles von Roy Black die Top Ten, darunter waren sechs erste Plätze. Er war regelmäßig in der von Dieter Thomas Heck moderierten ZDF-Hitparade vertreten. Im Januar 1969 erreichte Black dort mit Ich denk an dich den 1. Platz. Im Jahr 1970 sang Black das Lied der ARD-Fernsehlotterie Ich hab geträumt, das Glück kam heut zu mir. Im Jahr 1971 wurde ihm die Moderation der Fernsehshow Hätten Sie heute Zeit für mich? angeboten; er lehnte jedoch ab und Michael Schanze übernahm die Moderation. Im Duett mit Anita Hegerland, einer zehnjährigen Norwegerin, hatte Roy Black im Herbst 1971 seinen letzten großen Erfolg: Schön ist es auf der Welt zu sein, ein Kinderlied-Schlager, den er auch in dem Musikfilm Wenn mein Schätzchen auf die Pauke haut in den Kinos präsentierte. Der Titel hielt sich 18 Wochen in den deutschen Top Ten. Im selben Jahr erschien zum Film Grün ist die Heide ein Album, das eine Vertonung von Gedichten von Hermann Löns war. Danach hatte Roy Black keinen großen kommerziellen Erfolg mehr.
Im Herbst 1974 trennte er sich von dem Produzentenpaar Hans und Elisabeth Bertram. Im Jahr 1973 verlobte sich Roy Black mit dem Fotomodell Silke Vagts, die auch als Layouterin bei dem Teenie-Magazin „Bravo“ arbeitete. Die beiden heirateten am 30. April 1974 in München. Am 1. August 1976 kam Sohn Torsten auf die Welt. Löb schreibt in seinem Buch, Black habe, um Geld zu verdienen, in den 1970ern einen Live-Auftritt nach dem anderen absolviert. Er brachte jährlich oft über 250 Auftritte hinter sich. Löb schreibt weiter, das Finanzamt habe versucht, Black per Taschenpfändung zur Zahlung ausstehender Steuern zu veranlassen. Black trat aus der Kirche aus, um die Kirchensteuer zu sparen. Silke Höllerich bestätigt diese Vorgänge in ihrem Buch. Der Grund für das finanzielle Desaster soll darin gelegen haben, dass Roy Black sein Millionenvermögen unredlichen Beratern anvertraute, die in ihre eigene Tasche wirtschafteten.
Eine Theater-Tournee im Frühjahr 1975 mit dem Stück Warum lügst du, Cherie? von Roy Black wurde zum Misserfolg. Im Sommer 1978 wurde Wolfgang Kaminski neuer Tourmanager. Zuvor war Black von seinem Bruder Walter Höllerich betreut worden. Mit Wolfgang Kaminski ging es wieder aufwärts. Mit ihm startete Roy Black mit Orchester eine Bädertour an Nord- und Ostsee. Nach einem Konzert in der Royal Albert Hall in London und Tourneen durch die DDR hatte Roy Black Mitte der 80er Jahre wieder berufliche Erfolge. Im Sommer 1983 erreichte sein Lied Wilde Kirschen blühen früh wieder vordere Plätze in den Schlager-Hitparaden, jedoch nicht in den Verkaufslisten. Am 26. November 1985 wurde Roy Black von seiner Frau Silke geschieden. Im Februar 1986 erschien Herzblut, seine erste LP seit sechs Jahren, und bescherte ihm mit Liedern wie Wahnsinn und In Japan geht die Sonne auf neue Popularität. Am 25. Mai 1986 brach er auf Grund eines Herzfehlers zusammen, wurde ins Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke eingeliefert und erhielt einige Wochen später in München zwei neue Herzklappen. Aber schon am 3. Dezember 1986 trat er in Berlin wieder vor 3.000 Fans auf.
Von den 1980er Jahren bis zu seinem Tod wohnte Black im nordrhein-westfälischen Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis. Von RTL plus bekam Black 1989 eine Hauptrolle in der Fernsehserie Ein Schloß am Wörthersee angeboten. In der Serie, in der zahlreiche Gaststars mitwirkten, spielte er den Hotel-Chef Lennie Berger. Zeitgleich trat er mit dem von Drafi Deutscher komponierten Lied Wie ein Stern am Horizont in einigen Fernsehsendungen auf. Am 2. Mai 1990 nahm sich Roy Blacks Vater Georg Höllerich das Leben. Roy Blacks letzte Single-Erfolge waren Auskopplungen aus seinem letzten, von Dieter Bohlen produzierten Album Rosenzeit (1991). Im Mai 1991 kam Frag Maria auf Platz 67 der Radio-Charts und im August des Jahres erreichte Ich träume mich zu dir dort Platz 39. Seine neue Lebensgefährtin Carmen Böhning, die Black bei einem Konzert kennengelernt hatte, brachte am 14. September 1991 die gemeinsame Tochter Nathalie zur Welt. Am 18. September 1991 hatte Roy Black seinen letzten Fernsehauftritt im deutschen Fernsehen in der ZDF-Hitparade mit Uwe Hübner.
Am 9. Oktober 1991 starb Roy Black an Herzversagen in seiner Fischerhütte in Heldenstein (Oberbayern), wo er sich alleine aufhielt. Nach Presseberichten aus dem Jahr 2011 soll bei der Obduktion ein Blutalkoholwert von 3 Promille festgestellt worden sein, ein Wert, der üblicherweise nur bei Alkoholkrankheit erreicht wird. Roy Black wurde unter seinem bürgerlichen Namen in seinem Geburtsort Straßberg bei Augsburg beigesetzt. Das Grab ist zur Pilgerstätte für Roy-Black-Fans geworden. Jedes Jahr veranstalten diese in Augsburg, Bobingen oder Straßberg Gedenkfeiern.
Roy Black ... nach seinem Tod
Am 9. Oktober 1996 wurde der deutsche Fernsehfilm "Du bist nicht allein – Die Roy Black Story" zum ersten Mal ausgestrahlt. Die Titelrolle übernahm der deutsch-österreichische Schauspieler Christoph Waltz, der dafür bei den Baden-Badener Tagen des Fernsehspiels im November 1996 einen Sonderpreis erhielt. Die öffentliche Meinung über den Film war geteilt. Während viele über dessen Authentizität begeistert waren und die Handlung anhand der Biografie Roy Blacks nachvollziehen konnten, hielten einige Medien den Film für überzogen und betitelten ihn als "krasse Schwarz-Weiß-Malerei" (Berliner Morgenpost).
Im Jahr 1999 erschien die Single Der Wanderpriester. Das Lied wurde durch Zufall auf einem alten Tonband wiedergefunden und von Polydor 1999 produziert.
Im Frühjahr 2000 wurde dem Leben des Roy Black das erste deutsche Schlagermusical Ganz in Weiß gewidmet, das von Blacks Biograf Arno Löb geschrieben und von der Berliner Agentur „Valentino“ produziert wurde. Die Uraufführung von Ganz in Weiß fand in der Augsburger Kongresshalle statt, wo Black einen seiner letzten Auftritte hatte. Black wurde bei diesem Musical von Claudio Maniscalco dargestellt, der die Roy-Black-Titel auch live sang.
Im Jahr 2004 wurde in der RTL-Show Die ultimative Chartshow: Die erfolgreichsten Sänger ermittelt, dass Roy Black in Deutschland der erfolgreichste Sänger der letzten vierzig Jahre war. Zudem bekam er insgesamt 13 goldene Löwen von Radio Luxemburg.
Roy Black - veröffentlichte Singles
1964: My Little Girl (Roy Black with His Canons)
1964: Darling, My Love (Roy Black with His Canons)
1965: Du bist nicht allein
1966: Ganz in Weiß
1966: Rot ist dein Mund
1966: Frag nur Dein Herz
1966: Leg Dein Herz in meine Hände
1966: Goodnight My Love
1967: Quand une fille
1967: Meine Liebe zu Dir
1967: Schenk’ mir ein Souvenir
1968: Bleib’ bei mir
1968: Wunderbar ist die Welt
1968: Ich denk’ an Dich
1969: Das Mädchen Carina
1969: Dein schönstes Geschenk
1969: An einem Tag
1970: Wenn Du bei mir bist
1970: Ich hab’ geträumt das Glück kam heut’ zu mir
1970: Für dich allein (Du kannst nicht alles haben)
1971: Schön ist es auf der Welt zu sein
1971: Weihnachten bin ich zu Haus
1972: Ave Maria
1972: Eine Rose schenk’ ich Dir
1972: Träume aus Samt und Seide
1972: Mein Herz ist bei Dir
1973: Hier und mit dir
1973: Liebe ist kein Märchen
1973: Verliebt und froh und heiter (mit Anita)
1974: Willst du meine Königin sein
1974: Il silenzio
1976: Liebe, wie sie dir gefällt
1976: Liebt er dich wie ich dich liebe
1977: Sand in deinen Augen
1977: Die Liebe kommt oft über Nacht
1978: Trauriges Mädchen
1978: Heute abend feiern wir ein Fest
1978: Lucky
1979: Ein neuer Morgen
1979: Was muss noch geschehen
1980: Mona
1981: Was geschieht mit mir
1981: Fremde Erde
1983: Wilde Kirschen blühen früh
1985: Wo geh’n wir hin
1986: In Japan geht die Sonne auf
1986: Wahnsinn
1987: Geträumt
1988: Bella Bella Marie (Medley)
1988: Kein Morgen danach
1988: Rosen ohne Dornen
1989: So wie damals
1990: Ein kleines bisschen Zärtlichkeit
1990: California Blue
1991: Wie ein Stern am Horizont
1991: Frag’ Maria
1991: Ich träume mich zu Dir
1991: Jeder braucht ’nen kleinen Flugplatz
1992: Rosenzeit
1999: Der Wanderpriester
Rex Gildo ... wurde am 2. Juli 19361) als Ludwig Alexander Hirtreiter im niederbayerischen Straubing, einer Kleinstadt nahe Regensburg geboren. Ludwig Franz Hirtreiter war das fünfte und jüngste Kind eines Münchner Kaufmanns und seiner Frau. Mit zehn Jahren wurde er eigenen Angaben zufolge Chormitglied bei den Regensburger Domspatzen. Nach dem vorübergehenden Besuch einer Handelsschule will er Mitte der 1950er Jahre an der Otto-Falckenberg-Schule in München eine Ausbildung in Schauspiel, Gesang und Tanz absolviert haben. 2009 enthüllte die ARD-Sendung Legenden seine Angaben über die Zugehörigkeit zu den Regensburger Domspatzen sowie über seine künstlerische Ausbildung als falsch.
Hirtreiter arbeitete zunächst als Statist, bevor er 1956 eine erste Nebenrolle an den Münchner Kammerspielen erhielt. Die Managerin Ada Tschechowa nahm ihn als Alexander Gildo unter Vertrag und verschaffte ihm seine erste Filmrolle in Immer wenn der Tag beginnt. Bereits 1958 erhielt er seine erste Hauptrolle neben dem damaligen Teenager-Idol Conny Froboess in dem Film Hula-Hopp, Conny.
1959 erhielt er durch Nils Nobach, seinen späteren Produzenten, einen Vertrag bei der Plattenfirma Electrola und nahm, inspiriert durch die berühmt gewordene Phrase "sexy Rexy", den Künstlernamen Rex Gildo an. Seinen ersten musikalischen Erfolg unter dem neuen Namen hatte er Anfang 1960 mit dem Titel „Sieben Wochen nach Bombay“, der Platz 13 in den deutschen Charts erreichte.
1961, 1963, 1964 und 1966 erhielt er aufgrund seiner Popularität jeweils den Bronzenen Bravo Otto.
In den 1960er Jahren sang er Duette mit Kolleginnen, so mit Conny Froboess, Vivi Bach oder Angèle Durand, der Ehefrau seines Produzenten. 1960 nahm er im Duett mit Angèle Durand und dem Lied Abitur der Liebe an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil. Nachdem es zu einer Trennung des „Traumpaares“ Froboess/Gildo kam, hatte Gildo mit Gitte Hænning als Duo Gitte & Rex seine größten Erfolge. Parallel war Rex Gildo auch als Filmschauspieler weiterhin erfolgreich; insgesamt wirkte er in über dreißig Filmen mit. 1969 nahm er erneut an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil, diesmal mit drei Titeln - wie seine beiden Mitstreiterinnen Siw Malmkvist und Peggy March: Die Juroren wählten aus Lady Julia, Festival der jungen Liebe und Die beste Idee meines Lebens letzteren Titel als Favoriten aus, der sich damit für die Finalrunde qualifizierte, dort aber keine einzige Stimme erhielt.
Seit 1974 war Rex Gildo mit einer Cousine verheiratet.
1981 bekam Gildo im ZDF seine erste Fernsehshow unter dem Titel Gestatten: Rex Gildo. Im Jahr 1993 zeichnete der MDR die Show Fiesta Rexicana auf; Gastauftritte in Musiksendungen und Serien folgten.
In den 1980er Jahren produzierte Dieter Bohlen mit Gildo die Modern-Talking-Coverversion Du ich lieb' dich (Original: Do you wanna), die kommerziell nicht erfolgreich war. Danach wechselte Rex Gildo mehrfach die Plattenfirmen und hatte in Zusammenarbeit mit Uwe Busse und Karlheinz Rupprich, den Flippers-Produzenten, kleinere Erfolge wie Mexikanische Nacht oder Was ist schon eine Nacht.
In den 1990er Jahren konnte Gildo mehrere Erfolge bei den Plattenfirmen Dino Music, Bellaphon, Koch Music und Ariola feiern, die jedoch nicht an seine großen Hits aus den 1970er Jahren heran reichten. Dabei handelte es sich um Lieder wie Verrückt, verliebt und atemlos, Toujours Amour oder Bella Madalena.
1999 beging Gildo Selbstmord, indem er sich nach einem Streit mit seinem Lebensgefährten aus einem Fenster stürzte. Er wurde auf dem Münchner Ostfriedhof an der Seite seines ehemaligen Managers Fred Miekley († 1987) bestattet.
Rex Gildo - veröffentlichte Singles
1958: Rexy zähl’ auf mich (Rex Gildo und der Teenager-Club)
1959: Denk an mich in der Ferne
1959: 7 Wochen nach Bombay
1960: … und dann fuhren Sie wieder nach Jamaika
1960: Va Ben
1960: Das Ende der Liebe
1960: Sag mir, was du denkst (mit Conny Froboess & Peter Kraus)
1960: Lippenstift am Jackett (mit Conny Froboess)
1961: Hast du alles vergessen
1961: Firulin
1961: Rosina
1962: Geh’ nicht vorbei
1962: Speedy Gonzales
1963: Maddalena
1963: Zwei blaue Vergissmeinicht
1963: Glück gehört dazu (Schloß auf dem Mond)
1963: Liebe kälter als Eis
1963: Vom Stadtpark die Laternen
1964: Zwei auf einer Bank
1964: Jetzt dreht die Welt sich nur um dich
1964: Bravo Bambina
1964: Hokus-Pokus
1964: Der Colt steckt immer im Pyjama
1964: Wenn Verliebte abends bummeln geh’n (mit Gitte Hænning)
1965: Nie hast du gefragt
1965: Mit ’nem Teelöffel Zucker
1965: Silberglocken läuten
1965: Leider, Leider
1965: Dein Glück ist mein Glück
1965: Süß wie Schokolade
1965: Wenn es sein muss, kann ich treu sein
1965: Sweet Hawaii
1965: Chim-Chim-Cheri
1966: Rosen brauchen Sonnenschein
1966: Augen wie zwei Sterne
1967: Comme ci comme ça
1967: Wer dich kennt der muß dich lieben
1967: Man muß auch mal verlieren können
1967: Ein Ring aus Gold
1967: Sommerblau
1967: Der Mond hat seine Schuldigkeit getan
1968: Wer Das Verbietet
1968: Dondolo
1969: Tschitti Tschitti Bäng Bäng
1969: Das große Spiel
1970: Love a Little Bit (Melinda)
1970: Keine Macht auf Erden
1970: Hast au Angst vor der Liebe
1971: Memories
1971: Borriquito
1972: Tausend und eine Nacht
1972: Dunja / Darling
1972: Fiesta Mexicana
1973: Hasta la vista (schönes Mädchen, weine nicht)
1973: Der Sommer ist vorbei
1974: Mary-Ann Good-Bye
1974: Marie, der letzte Tanz ist nur für dich
1975: Schließ die Augen, wenn du Glücklich bist
1975: Der letzte Sirtaki
1976: Ein Fest für Luzifers Freunde
1976: Tu es noch einmal
1976: Küsse von dir
1977: Eviva el amor
1977: Hochzeit in Athen
1978: Love Is in the Air
1978: Sally komm wieder
1978: Die Liebe, die der Wein gemacht
1980: Holly-Ho Havana
1980: La Bandida
1981: Wenn ich je deine Liebe verlier’
1981: Laß mich dich noch einmal spür’n
1982: Wenn du mich brauchst
1982: Wenn du nicht mehr da bist
1983: Und plötzlich ist es wieder da
1983: Und sie hieß Julie
1985: Mamma Mia
1985: Du ich lieb’ dich
1986: Torero (er bringt ihr spanische Rosen)
1986: Was ist schon eine Nacht
1987: Eine Nacht in Venedig
1988: Für mich wirst du ein neuer Anfang sein
1988: Wenn Madlena weint
1989: Mexikanische Nacht
1989: Copacabana (1989)
1990: Darling, bei dir ist es immer so schön
1991: Margarita
1991: Unvergesslich
1992: Verrückt, verliebt und atemlos
1992: Toujours amour
1994: Das mit uns, das könnt’ was werden
1995: Fiesta Mexicana ’95 (Tekkno Heart feat. Rex Gildo)
1999: Du bist mein Wunder
1999: Hossa! Megamix
1999: Nur du und sonst gar nichts
2000: San Sebastian
2000: Fräulein, pardon
Ibo Ibo (* 22. Juli 1961 in Skopje, Mazedonien; † 18. November 2000 in Sankt Pankraz, Österreich; bürgerlich Ibrahim Bekirović) war ein deutsch-mazedonischer Schlagersänger.
Bekirovic war seit Ende der 1970er Jahre hauptberuflich als Musiker tätig. 1983 nahm er seine erste Schallplatte (Verlang ich zuviel) auf, die bereits ein mittelmäßiger Erfolg wurde. Er verwendete als Künstlernamen nur seinen abgekürzten Vornamen Ibo, teilweise auch „IBO“ geschrieben.
1985 hatte er seinen ersten großen Hit mit Ibiza. Damit war er in zahlreichen Musiksendungen im Fernsehen zu Gast. Es folgten weitere Schlager, so dass er bald zu den erfolgreichsten Schlagerstars der 1980er Jahre gehörte.
1996 nahm Ibo an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil. Mit seinem Lied Der liebe Gott ist ganz begeistert konnte er den fünften Platz unter insgesamt 10 Teilnehmern belegen.
Seine Songwriter Mick Hannes und Walter Gerke kamen von der Gruppe Franz K. In seiner Liveband spielten u. a. Alex Schwers von der Punkband Hass und Gregor Kerkmann von der Band Kreidler.
Am 18. November 2000 starb Ibo bei einem Autounfall auf der Rückfahrt nach einem Auftritt in Österreich.
Ibo war verheiratet mit Diana und hatte Zwillingstöchter, Mandy und Mariella. Er lebte bis zu seinem Tod in der Ruhrgebietsstadt Gladbeck, wo er auch beigesetzt wurde.
Ibo - veröffentlichte Singles
1983 Verlang ich zuviel
1985 Ibiza
1986 Bungalow in Santa Nirgendwo
1986 Du oder keine
1986 Süßes Blut
1986 Ibiza, Teil 2 (wenn Du mich brauchst)
1987 Das schaffst Du nicht
1989 An Deiner Stelle nähm' ich mich
1992 Spieglein, Spieglein an der Wand
1992 Ich wette eine Million
1993 Kopf oder Zahl
1993 Nimm den ersten Flieger
1994 Hass' mich oder vernasch' mich
1996 Der liebe Gott ist ganz begeistert
1996 Rauch in deinen Augen
1998 Alter Schwede
1999 Sieben Wunder
2000 Hello